Der Oberknaller                                         

Hannover . Sie heißt nur „Das Ding“. Ein schlichter Name für die kleine Kiste, und trotzdem voller Versprechungen. Denn wer sie auf das Band der Supermarktkasse legt, hofft auf die große Show: Sorgfältig choreografierte Lichteffekte, die von rhythmischen Knallgeräuschen untermalt in den Himmel aufsteigen. Längst geht es auch für Laien beim Silvesterböllern nicht mehr nur um Krach und Licht. Sogenannte Batteriefeuerwerke mit Namen wie „Heißes Luder“, „Master of Darkness“ oder eben „Das Ding“ versprechen ein wahres Farb- und Effektspektakel. Sie sorgen dafür, dass sich jeder Hobbyfeuerwerker wie ein Profi fühlen kann, bewundert vom Nachbarn mit seinem Feld-, Wald- und Wiesenfeuerwerk.

Etwa 124 Millionen Euro haben die Deutschen vergangenes Jahr in Feuerwerk investiert. Die Händler hoffen, dass in diesem Jahr ein ähnlicher Wert erreicht wird. Auch in Hannover starten Kaufhäuser und Supermärkte heute mit dem Verkauf von Silvesterknallern. Die letzten Raketen, Böller und Batterien sind an die Einzelhändler ausgeliefert, nur noch die leeren Holzpaletten zeugen im ehemaligen Karstadt-Lager in Laatzen davon, dass die 12 000 Quadratmeter große Halle bis vor Kurzem mit Tonnen explosiven Materials gefüllt war. Zehn Jahre lang hat die hannoversche Spedition Blankenstein hier Feuerwerksartikel eines großen deutschen Herstellers kommissioniert, also die Knaller in jene Sets und Kartons umgepackt, in denen sie in den Verkauf gehen. Nächstes Jahr wird sie das woanders tun. Der Ort bleibt geheim, aus Sicherheitsgründen. Zu Spitzenzeiten im Herbst sind im Lager etwa zehn Saisonarbeiter, meist Studenten, mit Kommissionieren beschäftigt. Was sie dieses Jahr am häufigsten verpackt haben? Definitiv Feuerwerksbatterien. Und deren Zahl wächst jährlich, wie Juniorchef Martin Blankenstein zu berichten weiß.

(Quelle haz.de)

10.02.2015 Gewerblicher Immobilienmarkt in Hannover

Im Gegensatz zu den Büroimmobilien hat die Region bei den Logistikimmobilien erneut stark sinkende Umsätze registriert. Nur 140.000 Quadratmetern wurden in 2014 vermietet oder verkauft – ein Drittel weniger als 2013. Der Grund ist nicht die Nachfrage – diese ist unverändert hoch. Es fehlen Grundstücks- und Hallenflächen, die zum Kauf oder zur Miete angeboten werden können. Die Folge: Interessenten weichen auf Objekte in weniger optimalen Lagen oder auf Standorte außerhalb der Region Hannover aus.

Neuer Logistikschwerpunkt Wunstorf-Barsinghausen

(Quelle Hannover.de)

31.01.2015 Streit mit Polen: Bundesregierung legt Mindestlohn für ausländische Lkw-Fahrer auf Eis

Die Bundesregierung setzt die Mindestlohn-Vorschrift für ausländische Lkw-Fahrer aus - bis zur Klärung rechtlicher Fragen durch die EU-Kommission. Dies gilt jedoch nur für Transit-Fahrer. Lkw-Führer, deren Anhänger in Deutschland be- und entladen werden, müssen weiter mindestens 8,50 Euro in der Stunde verdienen.

(Quelle bka/dpa/Reuters)

15.01.2015 Mautänderungen zum 1. Juli und 1. Oktober 2015

Die Bundesregierung hat am 5. November 2014 den von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt vorgelegten Gesetzentwurf zur Ausweitung der Lkw-Maut beschlossen. Dieser konkretisiert die geplanten Mautänderungen für den 1. Juli und den 1. Oktober 2015. Neben der Erweiterung des mautpflichtigen Straßennetzes und der Absenkung auf Lkw ab 7,5 t zGG werden auch die Anzahl der Achsklassen geändert und – dadurch bedingt – die Mautsätze zum 1. Oktober 2015 neu berechnet.

(Quelle DSLV)

06.01.2015 Frachtraten stehen unter Druck

Laut den Erhebungen von Capgemini Consulting und Transporeon sind die Frachtraten im Straßengüterverkehr im vierten Quartal 2014 um 1,2 Prozent im Vergleich zum Vorquartal gesunken.

Dieselpreise drücken die Frachtraten

Als Ursache für den Rückgang geben die Autoren den starken Rückgang der Kraftstoffpreise an. Nach Aussagen von Cap Gemini und Transporeon sind die Dieselpreise im vierten Quartal um 7,2 Prozent gesunken.

(Quelle verkehrsrundschau.de)

21.08.2014 Onlinehandel fördert Wachstum der Logistikbranche

Laut einer aktuellen Marktanalyse von Robert Berger und Barclays wird der Markt für Logistikdienstleistungen bis zum Jahr 2020 jährlich um rund drei Prozent wachsen. Das bringt neue Herausforderungen mit sich.

Demnach müssten sich Logistikunternehmen aber auch an neue Marktentwicklungen mit anspruchsvollen Anforderungen anpassen. Diese ergeben sich unter anderem aus dem wachsenden Onlinehandel sowie dem Angebot spezieller Dienstleistungen für eine Reihe von Industriezweigen. Das volatile Marktumfeld, der immer stärkere Onlinehandel, die Verschiebung der Märkte Richtung Asien und die zunehmende Nachfrage nach Spezialdienstleistungen setzen neue Unternehmensstrategien und erhebliche Investitionen der Logistikanbieter voraus.

(Quelle verkehrsrundschau.de)